Handwerk

Handwerklich haben wir einiges zu bieten. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Holz-/Knochenbearbeitung

Holz war zur damaligen Zeit ein lebensnotwendiger Rohstoff, den es zudem reichlich gab. Die Bearbeitung von Holz war auch nicht so schwer, deshalb bestand ein Großteil der Nutzgegenstände aus Holz. Auch in unserer Gruppe beschäftigen sich einige mit der Holzbearbeitung. Es wurden Truhen, Betten, Lampen, Pfeile, Essbretter und sogar Besteck und Nadeln gefertigt.

Sticken

Schon sehr früh trat die Kunst des Stickens auf. Es wird geschichtlich erwähnt, dass, vor allem im 11. Jahrhundert in den Klöstern, die Gewänder der Geistlichen und die Altarbekleidung mit feinsten Stickereien versehen waren. Je mehr Geld man hatte, umso feiner war die Stickerei. Auch das gemeine Volk machte sich davon Gebrauch und verziert somit die alltägliche Gewandung, jedoch vorwiegend die sogenannten „Sonntagskleider“.

Naalbinden

Naalbinden, auch Nadelbinden genannt, ist eine sehr alte Handwerksarbeit und war in nahezu allen Kulturen der Welt verbreitet. Im Vergleich zum heutigen Stricken oder Häkeln, ist Naalbinding eine sehr robuste und widerstandsfähige Technik. Der Faden wird immer komplett durch die Schlaufe gezogen und somit bei jeder Masche verknüpft. Es gab auch hier verschiedene Techniken um unterschiedliche Muster zu bekommen. Es dauert länger etwas zu fertigen, doch im Gegenzug dafür erhält man ein Kleidungsstück, dass wesentlich länger hält.

Nähen

Selbstverständlich musste man sich damals alles mit der Hand nähen. Ob es sich dabei um Gewandung, Textilien, Taschen etc. handelte. Mit viel Geduld und ein klein wenig Fingergeschick entstanden so die alltäglichen Dinge aus Stoff und Filz.

Brettchenweben

Brettchenweben ist eine sehr alte Kunst Borten und Gürtel mit verschiedensten Mustern zu weben. Schon lange vor Christi Geburt war diese Technik bekannt und erlebte im Mittelalter in unseren Breitengraden eine wahre Hoch-Zeit.

Sarwürker

Kettenarbeiten können ganz unterschiedlich aussehen. Sie reichen von Rüstungsgegenständen wie beispielsweise Kettenhemden oder Kettenhauben bis hin zu Schmuckketten. Je nachdem was angefertigt wurde variierte auch das Muster der Kettenringe.

Lederarbeiten

Werkstücke aus Leder herzustellen ist nicht sehr schwer und war in der damaligen Zeit ein weit verbreitetes Handwerksmaterial. Ob Schuhe, Gürtel, Taschen, Riemen und vieles mehr, Leder war sehr vielseitig einsetzbar und nicht wegzudenken.

Kalligraphie

So nennt man auch die Kunst des „Schönschreibens“ von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte oder anderen Schreibutensilien. Oftmals wurde nicht nur geschrieben, sondern die Seite mit teils aufwendigen Schnörkeln versehen. In vielen Büchern wurden sogar ganze Seiten mit einem Bild geschmückt. Mit verschiedenen Farben wurden somit wahre Kunstwerke erschaffen.

Handspinnerei

Die Handspinnerei gab es schon
weit vor Christi Geburt. Es war die einzige Möglichkeit Materialien wie Wolle, Flachs, Hanf oder ähnliches, zu einem Faden zu verspinnen und somit auch Stoffe daraus zu weben.